Smartwatches: Zu Weihnachten der Renner

Bild Technik-Highlights zu WeihnachtenSmartphones sind heute längst nicht nur in der Arbeitswelt sondern auch im Alltagsleben der Menschen angekommen. Das klingt nach guten Zeiten für viele IT-Hersteller, die jetzt mit der Entwicklung der Smartwatch noch einen draufsetzen.

 

Hersteller locken mit neuen Materialien

 

Für wen Weihnachten auch immer so plötzlich kommt, der hat in diesem Jahr wohl Glück: laut der Werbung der Hersteller werden dieses Weihnachten Smartwatches die Geschenkidee Nummer Eins werden. Einige namenhafte Firmen locken ihre Kunden mit E-Paper-Technologien, transparentem Aluminium oder stromsparenden Displays. Mit letzterem möchte vor allem Mobilfunklieferant Qualcomm punkten. Toq heißt das Produkt, welches neben dem besonderen Display auch kabellos aufgeladen werden kann. Zusätzlich gibt es kabellose Kopfhörer, die das Gerät in einen Musikplayer per Funk umfunktionieren. Der Preis hat Qualcomm allerdings noch nicht verraten. Daraus macht Sony kein Geheimnis: der Nachfolger der MN2, die Smartwatch 2 (WS2) soll für rund 180 Euro auf den Markt kommen. Neben Bluetooth gibt es einen weiteren Kommunikationsweg sowie eine Multitouch-Display, welche beide den Anreiz zum Kauf sein sollen.

 

Finanzierung über Crowdfunding

 

Als einer der ersten Hersteller brachte die Firma Pebble ihre Smartwatch auf den Markt. Die Entwickler finanzierten ihr Produkt per Crowdfunding über die Plattform Kickstarter. Fast 70.000 Spender sammelten gemeinsam 10,2 Millionen Dollar ein. Die Smartwatch hat sich bereits tausendfach verkauft. Auf der IFA 2013 stellte Samsung seine Smartwatch Galaxy Gear vor, die sich momentan allerdings nur mit den neuesten Galaxy-Note-Geräten koppeln lässt. Dafür ist in der Uhr eine 1,9-Megapixel-Kamera integriert.

 

Microsoft, Apple und Google verhalten sich zögerlich

 

Deutlich zögerlicher gehen andere große Konzerne an die Smartwatch heran. So gibt es von Microsoft lediglich Gerüchte, dass die Firma eine eigene Version der Uhr entwickelt. Zwar sind diese Gerüchte detailliert: so soll die Uhr mit LTE-Technik ausgestattet sein und eventuell aus dem extrem robusten Material Aluminiumoxynitrid bestehen. Bestätigt ist allerdings noch keines der Gerüchte. Auch Google lässt sich bisher Zeit. Allerdings hat das Unternehmen den Smartwatch-Spezialisten Wimm eingekauft, was eventuell ein Hinweis auf einen geplanten Einstieg sein könnte. Etwas konkreter ist der Konzern Apple. Zwar gibt es auch hier nur Gerüchte, dass Apple eine Smartwatch-Linie auf den Markt bringen wird, den Namen iWatch hat sich das Unternehmen allerdings schon gesichert.

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