Apple stellt neue Generation der Macbook Air-Modelle vor

Bild LaptopSeit das erste Macbook Air von Apple auf den Markt gebracht wurde, sind die dünnen und schnellen Notebooks Vorbild für zahlreiche andere Hersteller. Nun hat der Konzern zwei neue Modelle herausgebracht. Äußerlich sehen sie ihren Vorgängern sehr ähnlich, doch hat sich im Inneren einiges verändert.

 

Äußerlich kaum Veränderungen

 

An den ersten Macbook Air-Modellen haben sich auch die Hersteller der Ultra-Books orientiert. Das liegt vor allem an dem sehr dünnen und damit auch sehr leichten Gehäuse. Das hat sich auch bei den Nachfolgern nicht geändert. Generell unterschieden sich die neuen Modelle äußerlich kaum von den Vorläufern. Nutzer von iPads und dem Macbook Pro werden sich umgewöhnen müssen, denn Apple hat bei den neuen Macbook Air-Modellen auf ein Retina-Display verzichtet. Der einzige Unterschied sind zwei Mikrofon-Eingänge auf der linken Seite des Rechners anstatt einem wie beim Vorgänger. Und doch hat Apple bei den neuen Modellen kräftig aufgerüstet.

 

Chip Haswell verspricht lange Akkulaufzeit

 

Wichtigster Unterschied ist der neue Intel-Prozessor Haswell. Dieser Chip soll den Energieverbrauch um die Hälfte verringern. Die Akkulaufzeit dagegen soll bei den 11-Zoll-Modell bis zu neun Stunden und bei dem 13-Zoll-Modell bis zu zwölf Stunden betragen. So muss für einen normalen Arbeitstag kein Netzteil mehr mitgenommen werden. Bei der Ansicht von Videos hält der Akku bis zu acht Stunden. Erstmals wurden auch die aktuellen Intel Core i5- und i7-Prozessoren eingebaut, die eine schnellere Leistung garantieren sollen. Das 11-Zoll-Modell löst mit 1366×768 Pixel auf und die 13-Zoll-Variante mit 1440×900 Pixeln.

 

Kein Touchscreen aber mehr Leistung

 

Während andere Hersteller dem Trend gemäß die Displays mit Touchscreen ausstatten, hat Apple darauf verzichtet. Dafür wurde der WLAN-Standard 802.11ac eingebaut, der den Rechner dreimal so schnell laufen lassen soll. Allerdings muss dazu auch ein passender WLAN-Router angeschafft werden. Zusätzlich verfügen die neuen Modelle neben zwei USB 3.0-Schnittstellen und einem Thunderbolt-Anschluss auch über einen aktualisierten Flash-Speicher, der deutlich schneller sein soll als ein Festplattenspeicher. Das 11-Zoll-Modell mit 128 Gigabyte Flash-Speicher kostet rund 1000 Euro und mit 256 Gigabyte rund 200 Euro mehr. Das 13-Zoll-Modell kostet rund 1100 Euro mit 128 Gigabyte. Auch dieses kann alternativ mit 512 Gigabyte Flash-Speicher sowie acht Gigabyte Hauptspeicher und einem Prozessor mit 1,7 Gigahertz aufgerüstet werden und kostet dann rund 1850 Euro im Handel.

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