So wird beim Fußball sicher gejubelt

Bild Sicher jubelnDer Fußballweltmeisterschaft in Brasilien sorgt für gute Unterhaltung. Nicht nur vor dem Fernseher jubeln die Fans, auch auf der Straße zeigen sie Flagge. Doch nicht alle Fanartikel sind erlaubt.

 

Körperschmuck darf sein

 

Hüte, Schals und T-Shirts mit den Namen des jeweiligen Fußballhelden sind immer noch die beliebtesten Accessoires. Ebenso wie die schwarz-rot-goldene Schminke im Gesicht zeigen sie jedem: hier unterstützt jemand das deutsche Nationalteam. Der Gesetzgeber erlaubt diese Form von Begeisterung ohne Einschränkung. Anders sieht das bei Accessoires rund um das Auto aus.

 

Große Fahnen im Auto verstoßen gegen Verkehrssicherheit

 

Auch beim Autoschmuck lässt sich der Fan einiges einfallen. Die Deutschland-Fähnchen werden ebenso an den Seitenscheiben befestigt wie die Fansocken am Außenspiegel. Doch sind diese nicht immer erlaubt. Manche Autos haben ihre Blinker am Außenspiegel eingebaut. Werden diese durch Überzieher verdeckt, ist das verboten. Auch wenn sie mit Leidenschaft geschwungen werden: in Autos haben zu große Fahnen nichts zu suchen, wenn sie die Sicht des Fahrers verdecken. Das gilt nicht nur für den Blick nach vorne, sondern auch für die Heckscheibe. Eine Fahne darf nicht mehr als einen Meter über die Stoßstange herausragen, um die Verkehrssicherheit nicht zu gefährden. Glück haben die Teams mit roter Flagge, denn mit dieser Farbe wird üblicherweise eine aus dem Kofferraum herausragende Ladung angezeigt. Nachts muss die Fahne dann allerdings beleuchtet sein.

 

Bei schneller Fahrt die Fähnchen einholen

 

Die beliebten Deutschland-Fähnchen an den Seitenscheiben sollten nur bis 50 Kilometer pro Stunde genutzt werden. Bei schnelleren Fahrten wie auf Autobahnen oder über Land ist es besser, die Fähnchen vorher einzuholen. So passiert im Falle eines Unfalls auch keine böse Überraschung. Denn gerade die WM-Fähnchen können bei der Versicherung als grobe Fahrlässigkeit gewertet werden, wenn sich die Fenster dadurch nicht mehr komplett schließen lassen.

 

Autokorsos besser anmelden

 

Gewinnt Deutschland ein Spiel, hört man kurze Zeit später die Autokorsos laut hupend durch die Stadt fahren. Sind diese angemeldet und genehmigt, spricht seitens des Gesetzgebers auch nichts dagegen. Meist entstehen diese Autokorsos allerdings spontan. Doch auch Polizisten sind Fußballfans – und schauen nicht immer ganz genau hin.

 

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