Google-Notebook: 'Pixel' überzeugt fast auf ganzer Linie

Bild NotebookIm April ist es soweit und Google wird der Öffentlichkeit mit ‚Pixel’ sein erstes Notebook präsentieren. Als Konkurrent zu den MacBooks oder Ultrabooks der Anbieter Samsung oder Apple soll das ‚Pixel’ seinen Mitstreitern den Kampf ansagen und kann diesen – ersten Testergebnissen zufolge – auch durchaus aufnehmen.

 

Denn bereits die Optik des Notebooks überzeugt und punktet mit klassischer Schlichtheit, die sich durch wenige Schalter und runde Ecken auszeichnet. Aufgrund seines Gehäuses aus Aluminium fühlt sich das Notebook wesentlich hochwertiger an als so manche Chromebooks der Konkurrenz. Zudem ist das Gewicht des 1,6 Zentimeter breiten Pixels mit 1,5 Kilogramm verhältnismäßig leicht. Trotz der vorhandenen USB-Anschlüsse oder der Buchse für SD-Speicherkarten existiert kein HDMI-Ausgang. Zudem ist kein Ethernetanschluss für ein Internetkabel vorhanden.

 

Schneller Start, komfortables Handling

 

Ein Vorzug vom ‚Pixel’ besteht jedoch darin, dass das Notebook innerhalb weniger Sekunden startbereit ist. Die Tasten sind gut positioniert und das Touchpad ist komfortabel erreichbar und reagiert problemlos auf Signale. Noch deutlicher überzeugt das Notebook jedoch mit seinem Bildschirm, auf dem hochauflösende Fotos sogar nach starkem Zoom ohne Makel dargestellt werden. Diese eindrucksvolle Schärfe des ‚Pixels’ verleiht den Bildern und Videos sogar einen gewissen 3D-Effekt. Das Format des Bildschirms ist mit einem Seitenverhältnis von 3:2 zudem relativ ungewöhnlich und ermöglicht aufgrund der leicht vertikalen Ausrichtung eine gute Ansicht von Websites. Ein Arbeitsspeicher mit einer Größe von vier Gigabyte ist in das Notebook integriert und bildet die technische Grundlage dafür, dass die Vielzahl der Apps ohne Probleme angewendet werden kann. Zusätzlich ist das ‚Pixel’ weiterhin mit einem Flashspeicher mit 32 Gigabyte sowie in einer LTE-Ausführung mit 64 Gigabyte erhältlich. Weitere technische Ausstattungsmerkmale basieren bei dem Google-Notebook auf einer HD-Kamera sowie zwei Mikrofonen.

 

Ein Muss für Cloud-User

 

Grundsätzlich eignet sich das Notebook besonders gut für die Wiedergabe von Videos, dem Websurfen oder der Arbeit mit E-Mails. Zudem ist bei dem Gerät eindeutig erkennbar, dass Google den Computer für Nutzer konzipiert hat, die hauptsächlich in der Cloud aktiv sind. Im Vergleich zu anderen Geräten wie den MacBooks in einer ähnlichen Preiskategorie können diese Alternativen im Offline-Betrieb sinnvoller eingesetzt werden. Beispielsweise hat das ‚Pixel’ seine Probleme damit, im Rechner gespeicherte Videos abzuspielen. Ein Vorzug vom ‚Pixel’ ist hingegen das Google Quick Office als ein ebenfalls offline anwendbares Programm. Weiterhin dürfen sich die Nutzer des Notebooks sicher sein, dass ihre Daten stets auf dem aktuellen Stand sind – egal, wo diese ins Netz gehen. Der Preis für das Gerät ist übrigens verhältnismäßig hoch. In den USA mussten Verbraucher rund 1.300 Dollar auf den Tisch legen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.