Perfekt gegrilltes Rindersteak dank Gasgrill

Bild Fleisch vom GrillEin Rindersteak ist eine edle Sache. In teuren Restaurants findet man Black-Angus-Steaks, Wagyu-Rindersteaks und noch ganz andere Sorten, von denen man dort vermutlich zum ersten Mal hören wird. Sie unterscheiden sich durch die Rinderrasse und die spezifische Zubereitung geschmacklich voneinander, haben aber eine Gemeinsamkeit: Ein richtig gutes Rindersteak ist eine Wissenschaft in sich. Dank der Unterstützung vom Gasgrill kann auch auf der Grillparty jedes Rindersteak perfekt werden – so geht’s!

 

Vorbereitung ist alles

 

Bereits im Supermarkt können Grillfans gute und weniger gute Steaks leicht erkennen. Das perfekte Rindersteak ist gut abgehangen und schön dick geschnitten. Mehrere Zentimeter sind eine ideale Faustregel, Steaks mit weniger als drei Zentimetern Durchmesser sollte man lieber im Supermarkt lassen. Farblich muss das Rindersteak tiefrot und fein durchzogen sein. Kurz vor dem Grillen sollte es bei Zimmertemperatur draußen abgedeckt stehen gelassen werden. Außerdem sollten vorher auf keinen Fall die Fettränder abgeschnitten werden. Das kann man notfalls nachher immer noch machen; auf dem Gasgrill aber halten sie das Rindersteak schön saftig.

 

Hohe Hitze schließt die Poren

 

Ideal ist es, wenn die Gäste vorher Würstchen oder andere Grilladen genießen wollen. Diese sollten zuerst zubereitet werden, denn für das perfekte Rindersteak vom Gasgrill braucht man große Hitze. Die Temperatur muss ihren Höhepunkt erreicht haben. Der Gasgrill sollte auf die höchste Stufe gedreht und dann das rohe Steak auf den Rost gelegt werden. Die hohen Temperaturen haben einen guten Grund: Fleisch besitzt Poren. Durch diese entweicht Flüssigkeit und verwandelt das leckere Rindersteak in eine Schuhsohle, die bestimmt keiner mehr essen will. Bei zu niedriger Hitze schließen sich die Poren nicht und der Fleischsaft tritt aus, bevor das Rindersteak genau richtig ist. Durch die hohe Hitze aber schließen sich die Poren und das Steak wird außen braun und schmackhaft. Der Chemiker bezeichnet das Braunwerden auch als Maillard-Effekt: Dabei werden weitere Aromen aktiviert und freigesetzt. Wenn das Rindersteak außen genau richtig aussieht, kann es vom Grill genommen werden und sollte anschließend einige Zeit in Alufolie eingepackt ruhen. Dann kann es serviert werden – Guten Appetit!

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