Neue Techniken erobern den Garten

Bild Zuhause gärtnernGartenfreunde erwarten den Frühling mit großer Freude. Endlich darf wieder gepflanzt, geharkt und gezupft werden. Doch nicht jeder besitzt einen grünen Daumen. Die neuen Garten-Gadgets helfen Pflanzenliebhabern, bei denen bereits so manche Blume eingegangen ist.

 

Sensor zeigt Pflanzen-Bedürfnisse auf App an

 

Es ist auch nicht immer leicht: braucht die Pflanze mehr Wasser oder weniger? Möchte sie Schatten oder Sonne? Friert sie oder ist ihr zu kalt? Um das zu erkennen, hat der Hersteller „Parrot“ sein Pflanzen-Frühwarnsystem „Flower Power“ entwickelt. Ein Sensor wird im Blumentopf platziert und gibt Informationen über die Bedürfnisse der Pflanze an eine App weiter. So erfährt der Hobby-Gärtner per Nachricht, ob Wässern angesagt ist, neuer Dünger oder ob ein neuer Topf gebraucht wird. Die Technik ist allerdings entsprechend teuer. Ein einzelner Sensor kostet 49,99 Euro. Die Anschaffung lohnt sich daher eher für Blumenfreunde, die ihre Wohnung nicht voller Pflanzen stehen haben.

 

Kräutergarten versorgt sich selbst

 

Pflanzen haben fast so viele Ansprüche wie ein Haustier. Das vermittelt zumindest das Frühwarnsystem „Flower Power“. Es geht aber auch stressfreier, beispielsweise mit dem „Smart Herb Garden“ von „Click and Grow“. Dieser nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, da er sich selbst versorgt. Dank spezieller Nano-Technik bewässert der weiße Pflanzentopf seine Kräuter selbst und LEDs versorgen das Pflänzchen mit künstlichem Sonnenschein. Die einzige Aufgabe des Gärtners ist das Nachfüllen des Wassers. Aber auch dort wird Arbeit abgenommen: das Gerät meldet sich, wenn das Wasser knapp wird. Alles kann der „Smart Herb Garden“ jedoch nicht abnehmen. Er darf nicht im Dunklen stehen und bei der Ernte der Kräuter dürfen nicht alle Blätter entfernt werden, sonst gehen die Pflanzen ein. Rund 65 Euro kostet der sich selbst versorgende Kräutergarten.

 

Virtuelles Anlegen von Beeten

 

Gärtnern darf aber auch, wer sich gar nicht die Hände schmutzig machen möchte. Mithilfe der Internetplattform „Smart Gardener“ können technikbegeisterte Blumenliebhaber virtuell Beete anlegen. Die Website berät auch, ob und welche Gemüsesorten sich gut vertragen oder auch nicht. Im Forum können sich die Nutzer untereinander austauschen und Tipps bei der Gartenpflege geben. Die Eingabe der Postleitzahl zeigt die Gemüsesorten an, die sich in der besagten Region am wohlsten fühlen.

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