Robert Galbraight ist Joanne K. Rowling

Bild Joanne K. Rowling überrascht mit KrimiDas eigentlich Erstaunliche an dem Buch „The Cuckoo’s Calling“ von Robert Galbraith ist, dass es nicht von ihm geschrieben wurde. Als ein Titel unter vielen lag es wie Blei in den Regalen. Bis plötzlich bekannt wurde, dass Robert eigentlich eine Frau ist. Und zwar keine geringere als Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling.

 

Kriegsveteran ermittelt in Glamourwelt

 

„The Cukoo’s Calling“ handelt von dem Kriegsveteran Cormoran Strike, der nach dem Krieg als Privatermittler unterwegs ist. Strike ist der klassische Charakter eines Kriegsheimkehrers, der nach einer zerbrochenen Beziehung unter Einsamkeit leidet und notorisch pleite ist. Aus diesem Grund nimmt er auch den Auftrag an, im Todesfall des Models Lula Landry zu ermitteln. Deren Bruder ist von der Version eines Selbstmordes keineswegs überzeugt. Gar nicht begeistert ist Strike von seiner Zeitarbeitskraft Robin, die ihm zunächst mit ihrer lebensfrohen Art gewaltig auf den Keks geht. Die Ermittlung läuft schleppend an, bis Strike auf die verzweifelte Suche des Models nach ihrer wahren Familie und ihrer dubiosen Freundschaft zu einem Obdachlosen stößt.

 

Leichte Ähnlichkeiten mit Harry-Potter-Charakteren

 

Nachdem bekannt wurde, dass sich Joanne K. Rowling hinter Robert Galbaith versteckt, kletterte das Buch bei Amazon auf Platz Eins. Wer genau hinschaut, kann in der lebenslustigen eifrigen Robin fast Hermine Granger aus den Harry-Potter-Büchern erkennen. Und wenn man schon dabei ist, ähnelt Strike dem haarigen Riesen Hagrid, außer dass er über einen messerscharfen Verstand verfügt. Trotzdem ist „The Cukoo’s Calling“ ein eigenständiges Werk der Autorin. Im Gegensatz zu ihrem ersten Erwachsenen-Roman „Ein plötzlicher Todesfall“ gelingt es Rowling, ihre Charaktere wieder mit Eigenheiten und Makeln zu versehen, die sie in den Augen der Leser unverwechselbar machen.

 

Blanvalet publiziert deutschsprachige Ausgabe

 

Bisher gibt es das Buch nur als englischsprachige Ausgabe. Der Verlag Blanvalet hat sich allerdings schon die Rechte an einer deutschsprachigen Publikation gesichert. Zwar gibt es noch keinen Erscheinungstermin, der Titel steht allerdings schon fest: „Der Ruf des Kuckucks“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.