E-Book-Reader: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt

E-Book-Reader im VergleichMittlerweile ist der Markt der E-Book-Reader von einer Vielzahl von Modellen erobert worden. Geräte wie der Weltbild E-Book-Reader, das Sony PRS-T2 sowie das Kindle Paperwhite sind nur einige der E-Book-Reader, die in den letzten Monaten veröffentlicht wurden. Welche Vor- und Nachteile diese Modelle in puncto Ausstattung, Preise sowie Handhabung zu bieten haben, verrät der folgende Vergleich.

 

Niedriger Preis, weniger Leistung

 

Für nur rund 60 Euro ist der E-Book-Reader der Bücherketten Hugendubel und Weltbild erhältlich. Der E-Book-Reader 3.0 verfügt über ein Farbdisplay sowie einen freien internen Speicher von 1,5 Gigabyte. Hinsichtlich der Formate liest dieses Modell E-Books in pdf, fb2, txt sowie epub. Eine Besonderheit dieses Gerätes besteht darin, dass es das Kopierschutzformat Adobe-DRM unterstützt und auf diese Weise auch die Kindle E-Books darstellen kann. Außerdem verfügt der E-Book-Reader von Weltbild und Hugendubel über ein LCD-Display aus Flüssigkristall, das die Darstellung des Textes positiv beeinflusst, jedoch ermüdend für die Augen wirkt. Weitere Minuspunkte bestehen in der kurzen Laufzeit des Akkus von knapp drei Stunden sowie der unvorteilhaft platzierten und kleinen Tasten.

 

Ein Leichtgewicht mit schnellem Seitenaufbau

 

Der Sony Reader PRS-T2 ist für einen Preis von rund 130 Euro erhältlich. Das knapp 160 Gramm leichte Gerät punktet mit seinem schnellen Seitenaufbau sowie dem flinken Seitenwechsel. Da das Modell über ein E-Ink-Display verfügt, ermöglicht es ein komfortables Lesen. Außerdem kann der direkte Konkurrent der Amazon-Kindle-Modelle auch dank seines internen Speichers von zwei Gigabyte sowie der Auflösung von 800 x 600 Pixeln problemlos in den Wettbewerb einsteigen. Ein Minuspunkt des aktuellen Geräts aus dem Hause Sony ist der fehlende Audio-Ausgang. Dafür können die Bücher beim Sony Reader PRS-T jedoch erstmals direkt über den Reader erworben werden. Hinsichtlich des Handlings weist das Gerät keine Schwachpunkte auf.

 

Geringere Speicherkapazität versus hohe Akkulaufzeit

 

Der Reader Kindle Paperwhite aus dem Hause Amazon ist für einen ähnlichen Preis wie der Sony Reader PRS erhältlich. Im Vergleich zu seinem Vorgänger verfügt das aktuelle Modell über eine geringere Speicherkapazität von zwei Gigabyte, vorher waren es vier GB. Als weiterer Makel werden von Testern Beleuchtungsprobleme kritisiert. Doch trotz dieser Nachteile punktet der E-Book-Reader mit seiner hohen Auflösung sowie einer Akkulaufzeit von durchschnittlich 28 Stunden. Das Touchscreen lässt sich problemlos bedienen und auch der Bildaufbau ist spürbar schneller als beim Vorgänger.

 

Auf welches Gerät die Wahl fällt, obliegt jedem selbst. Generell ist im direkten Vergleich schnell erkennbar, dass virtuelle Leseratten für die entsprechende Leistung tiefer in die Tasche greifen müssen. Der Weltbild E-Book-Reader punktet mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Ob die Nachteile des Kindle Paperwhite die Vorteile aufwiegen, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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