Studie: Mehr Taschengeld für Selbstbestimmung

Bild Kinder als KonsumentenKinder bekommen immer mehr Taschengeld. Das ergab die Studie KidsVerbraucherAnalyse 2013 des Egmont Ehapa Verlags. Demnach werden die Kleinen auch für die Wirtschaft immer interessanter.

 

Zielgruppe für größere Unternehmen

 

2010 bekamen Kinder im Durchschnitt noch 23,04 Euro Taschengeld im Monat, 2013 sind es schon 27,56 Euro. Das reicht aus für die wöchentliche Kinderzeitschrift und viele Süßigkeiten. Zudem dürfen Kinder immer öfter selbst über das Geld verfügen. Aus diesem Grund werden sie für Unternehmen eine immer interessantere Zielgruppe.

 

Zeitschriften liegen nach wie vor weit vorn

 

Kinder sind schnell zu begeistern. Meist wollen sie mitreden können, so dass sie für Unternehmen auch berechenbarer als Jugendliche sind. Darauf setzen insbesondere Merchandise-Unternehmen. Die Vermarktung von Filmhelden und Magazinen funktioniert vor allem bei den unter 13-Jährigen sehr gut. Bei den ganz Kleinen sind es auch oft die Eltern, die Produkte von Winnie Puuh oder Prinzessin Lillifee kaufen. Die Größeren mögen vor allem Spongebob oder die Simpsons. Zeitschriften liegen neben Süßigkeiten generell bei Kindern immer noch hoch Kurs. Auch ältere Kinder zwischen 10 und 13 Jahren kaufen regelmäßig ein Magazin. Bei den Mädchen wechseln die Interessen zu Mode, Stars und Liebe, während bei den Jungs der Sport nach wie vor dominiert. Auch das Internet mit seinen zahlreichen Möglichkeiten bringt Kinder nicht von gedruckten Ausgaben ab, obwohl rund 78 Prozent durch Computer Zugang zum Netz haben. Smartphones werden dagegen deutlich weniger von Kindern genutzt.

 

Auf Markenprodukte wird geschaut

 

Die Studie zeigt neben dem höheren Taschengeld auch auf, dass Kinder immer mehr Wert auf Markenartikel legen. Darunter fällt nicht nur die Kleidung. Auch bei Rucksäcken, Handys oder Smartphones spielt die Marke eine große Rolle. Bei der Entscheidung von Lebensmitteln haben Kinder inzwischen durchaus mitzureden und auch dort zeigt die Studie auf, dass vermehrt zu Markenprodukten gegriffen wird.

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