Schlafmangel führt zu Störungen im Stoffwechsel

Bild SchlafEin dauerhafter Schlafmangel wirkt sich nachhaltig und negativ auf unser Konzentrations- und Leistungsvermögen aus. Allerdings sind die chronische Müdigkeit und der Leistungsabfall längst nicht alle gesundheitlichen Folgen, die mit einem andauerndem Schlafmangel einhergehen. Denn eine groß angelegte Studie aus Frankreich hat nun nachgewiesen, dass sich das Risiko für verschiedene Stoffwechselerkrankungen dramatisch erhöht.

 

Schlaf als wichtiger Faktor für die Regeneration

 

Ausreichend Schlaf dient der Regeneration und Erholung für das Gehirn. Wird auf Dauer hingegen zu wenig geschlafen, wird nicht nur die Hirnpartie in Mitleidenschaft gezogen, sondern zugleich erhöht sich das Risiko einer Verschlechterung metabolischer Störungen. Beispielsweise hat die Studie mit über 1.000 Teilnehmern belegt, dass das Risiko für eine Erkrankung des Bluthochdrucks deutlich steigt. Den Auswertungen zufolge wiesen über 50 Prozent all der befragten Personen höhere Blutdruckwerte auf, die pro Nacht weniger als fünf Stunden geschlafen haben. Konnte hingegen eine regelmäßige Schlafdauer von sieben Stunden festgestellt werden, belief sich die Prozentzahl der am Bluthochdruck erkrankten Menschen nur noch auf 30 Prozent.

 

Fettleibigkeit – auch eine Folge des Schlafmangels

 

Zusätzlich spielt die Entstehung von Diabetes oder Fettleibigkeit im Zusammenhang mit einem erhöhten Schlafdefizit eine wichtige Rolle. Ein verringerter Energieverbrauch kann diese Erkrankungen ebenso hervorrufen wie eine Veränderung des Glukosestoffwechsels sowie der Appetitsteigerung. Weiterhin erhöht sich der Spiegel Stresshormons Kortisol automatisch.

 

Kurzfristiger Schlafmangel kann kompensiert werden

 

Den Aussagen von Experten zufolge kann das Schlafdefizit kompensiert werden, wenn dieses nur für eine kurze Dauer auftritt. Dauerhafte Stoffwechselstörungen sind hingegen bei einem lang anhaltenden Schlafmangel vorprogrammiert. Schlafmediziner legen eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden pro Nacht nahe. Allerdings kann diese Zahl vom individuellen Schlafbedürfnis jedes einzelnen Menschen abweichen. Ein weiterer Aspekt variiert in Abhängigkeit der Schlafqualität – grundsätzlich sollten sich die Menschen nach dem Schlaf gut erholt fühlen.

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