Fastenzeit: So bleibt fasten gesund

Bild FastenIst die närrische Faschingszeit vorüber, beginnt für viele Menschen bis Ostern die Fastenzeit. Manch einer verzichtet auf Fleisch und Alkohol, für den anderen hat die Schokolade Sendepause. Viele unterziehen sich einer Fastenkur und entsagen gleich aller fester Nahrung. Was es beim strengen Fasten zu beachten gilt, verraten die folgenden Tipps.

 

Feste Nahrung ist während der Fastenkur tabu

 

Beim Fasten wirkt sich schon der kleinste Snack kontraproduktiv aus. Da sich der Körper an die fehlende Nahrung gewöhnt, vergeht der Fasten-Effekt bereits mit der ersten Nahrungsaufnahme. Weiterhin sollte beim Fasten keineswegs auf die Bewegung verzichtet werden. Denn mit einem körperlichen Training in Maßen werden Ausdauer sowie die Leistungsfähigkeit des Herzens innerhalb kürzester Zeit zusätzlich gesteigert. Die Darmentleerung gehört ebenfalls zum Fasten dazu und verweist den Körper darauf, dass die Ernährung von nun an von innen beginnt und das Hungergefühl automatisch verschwindet. Zudem bewirkt die Fastenkur, dass das Stresshormon Cortisol sinkt und das Gute-Laune-Hormon Serotonin im Gegenzug steigt. Zusätzlich sollten sich die Menschen zur Fastenzeit bewusst sein, dass Fasten nicht automatisch mit einer Aufnahme von null Kalorien einhergeht. Obwohl keine festen Nahrungsmittel dem Körper zugeführt werden dürfen, sind neben Tees und Wasser auch Gemüse- und Fruchtsäfte durchaus erlaubt – zudem fällt den Menschen das Fasten mit einem Fruchtnektar zumeist leichter.

 

Ein wertvoller Tipp für die Fastenzeit: Schlafen und dabei abnehmen

 

Weiterhin stärkt ausreichender Schlaf zusätzlich die Fastenzeit. Da der Körper während des Schlafes keine Nahrung verarbeiten muss und sich die erforderliche Energie aus den Fettpolstern holt, ist die eine oder andere Stunde mehr Schlaf in doppelter Hinsicht nützlich. Das Wohlbefinden sollte beim Fasten eine ebenso wichtige Rolle spielen und sogar den Ausschlag darüber geben, wie lange die Fastenzeit andauert. Während einige Menschen die physische Aktivierung vom Fasten ganze drei Wochen genießen, verspüren andere Personen bereits nach einer Woche nicht mehr die nötige Energie zum Fasten. Der Jojo-Effekt sollte zudem nach der Fastenzeit mit eingeplant werden. Soll mit der Fasten-Diät ein langfristiger Gewichtsverlust erzielt werden, ist eine gesunde Ernährung und Bewegung auf Dauer unumgänglich.

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