So dreist werden Taschendiebe zur Adventszeit

Berlin_iStock_000017766651Small(1)_mit QuelleDeutschlandweit haben die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet, doch wo was los ist, sind Taschendiebe nicht weit. – Wo und wie drastisch die Kriminalität während der Adventszeit steigt, zeigt Shopping.de in einer aktuellen Studie.

 

2.500 Stück – so viele Weihnachtsmärkte gibt es in Deutschland. Und jeder von ihnen ist eine Hochburg für Taschendiebe, die es auf unachtsame Besucher abgesehen haben. Für die Kleinkriminellen herrschen auf den festlichen Märkten ideale Bedingungen: Abgelenkte Opfer, Dunkelheit und vor allem großes Gedränge. So begünstigt steigt die Häufigkeit von Taschendiebstählen in der Adventszeit gegenüber dem Jahresdurchschnitt um 24 Prozent. Das zumindest ergab eine 75-Städtestudie von Shopping.de.

 

presse-shopping.de-taschendiebstahl_advent_bundeslaender_72dpi_TabelleBesonders gefährdete Märkte

Vom Taschendiebstahl besonders bedroht sind Gäste auf den Weihnachtsmärkten in Düsseldorf, Köln, Hamburg, Dortmund, Bonn und Berlin. Auf je 100.000 Einwohner kommen hier bis zu 1.398 gemeldete Delikte. Allein 2013 wurden so in der Summe in allen 75 geprüften Städten über 106.000 Taschendiebstähle begangen. Gezählt sind hier nur jene Fälle, die zur Anzeige gebracht wurden.

 

So schützt man sich vor Diebstahl

Um die Adventszeit nicht von einem so traurigem Vorfall überschattet zu wissen, wie Opfer eines Diebstahls geworden zu sein, sollten Wertsachen immer eng am Körper getragen werden. Verschließbare Innentaschen sind ein besonders guter Schutz. Gleichzeitig kann man vorsorglich Schadensbegrenzung betreiben, indem man nicht mehr Geld mit auf den Weihnachtsmarkt nimmt, als nötig. Muss dennoch eine Handtasche mit, sollte diese ebenfalls gut verschlossen sein und die Öffnung stets zum Körper hin getragen werden. Fremden sollte man trotz Weihnachtsstimmung mit gesundem Misstrauen entgegnen und beim Bezahlen nicht mit zu schaulustig mit dem Portmonee umgehen. Auch sollten Tragegurte von Taschen über den Kopf, statt nur auf der Schulter getragen werden.

 

Schnelle Hilfe nach einem Diebstahl

Kam es dennoch zu einem Taschendiebstahl, sollten folgende Schutzmaßnahmen beachtet werden:

  • über Notrufnummer 116 116 die Kredit- und EC-Karten sperren
  • den Verlust von Wertgegenständen der Polizei melden
  • ggf. auch SIM-Karte vom Handy sperren lassen
  • ggf. Schösser von wichtigen Türen austauschen

Hier geht es zu den Grafiken sowie zur vollständigen Shopping.de Studie zum Taschendiebstahl.

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