Die richtige Fellpflege des Hundes

Bild Für jeden Hund die richtige BürsteJeder Hund sollte regelmäßig gebürstet werden. Gründe hierfür sind zum einen der zweimal im Jahr stattfindende Fellwechsel und zum anderen die Pflege des Fells. Denn während des Fellwechsels müssen die überschüssigen Harre entfernt und auch sonst sollte Schmutz und Dreck ausgebürstet werden, damit das Fell gesund und schön bleibt. Hierfür existieren zahlreiche Bürsten und Kämmwerkzeuge. Doch nicht jede Hundebürste aus dem Tierbedarf eignet sich für jede Art von Fell.

 

Für glatt- und kurzhaarige Hunde

 

Hunderassen mit kurzen und glatten Haaren besitzen eine dichte und geschlossene Haardecke, die meist nur wenig oder gar kein Unterfell aufweist. Bei diesen Rassen sollte darauf geachtet werden, dass sie sich im Winter viel bewegen, um nicht auszukühlen. Zur Fellpflege eignen sich Pflegehandschuhe, Naturhaarbürsten und Noppenbürsten. Mit diesen sollte das Tier, am Kopf beginnend, entlang der Wuchsrichtung mit kreisenden Bewegungen gekämmt werden. Das holt überschüssige Hautschuppen heraus und beugt Liegeschwielen vor. Falls der Hund Unterwolle entwickelt, sollte diese mit einem engzinkigen Kamm entfernt werden. Typische Hunderassen mit diesem Fell sind der Dobermann oder der Kurzhaar-Dackel.

 

Für lang- und stockhaarige Rassen

 

Hunde, die langes Fell mit Unterwolle besitzen, benötigen sehr viel Pflege. Sie sollten regelmäßig gebürstet und gekämmt werden, um Verfilzungen zu vermeiden und die überschüssige Unterwolle auszukämmen. Hierfür eignen sich Kämme, Drahtbürsten und Naturhaarbürsten besonders gut. Zunächst sollte das Fell sorgfältig durchgekämmt und anschließend mit der Drahtbürste das Unterfell entfernt werden. Denn sammelt sich zuviel Unterfell an, kann dies zu Juckreiz beim Hund führen. Doch Vorsicht, nicht zu grob arbeiten, da nur das Unterfell herausgekämmt werden soll, welches bereits abgestorben und überflüssig ist. Mit der Naturhaarbürste kann im Anschluss das Fell glänzend gepflegt werden. Zu den Huderassen mit langem, stockhaarigen Fell gehört der Collie oder der Neufundländer.

 

Für rauhaarige Hunde

 

Zu guter letzt gibt es noch die rauhaarigen Hunderassen, die ein mittellanges Fell besitzen, welches jedoch wellig und sehr fest sein kann. Diese Hunderassen, zu denen beispielsweise der West Highland White Terrier oder der Schnauzer zählen, sollten mehrmals in der Woche gebürstet werden. Hierfür sind stabile Kämme, Drahtbürsten und eine Effilierschere zu empfehlen. Zunächst sollte das Fell in Wuchsrichtung gekämmt und danach mit der Drahtbürste ausgekämmt werden. Besonders gründlich sollte man mit einem Kamm den Bein- und Bauchbereich bearbeiten, da hier das Fell in der Regel sehr fein und lang sein kann und zum Verfilzen neigt. Zu lange Haare können am Bauch und an den Beinen auch mit der Effilierschere gekürzt werden. Ebenso kann das Fell um die Augenpartie etwas gestutzt werden. Dies erleichtert das Kämmern und beugt Verfilzungen vor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.