Windows XP hat ausgedient – ein Wechsel ist nötig

Bild Windows XP geht in RenteAuch ein Betriebssystem kommt in die Jahre. Nach 13 Jahren schickt Microsoft Windows XP in den Ruhestand. Ein schneller Wechsel des Betriebssystems ist darum angesagt.

 

Sicherheitslücken durch fehlende Updates

 

Erstaunlich, aber wahr: rund 30 Prozent der Desktop-PC-Nutzer arbeiten mit dem veralteten Betriebssystem Windows XP. Das sind zwar weniger als die User von Windows 7, aber fast dreimal so viele wie von Windows 8. Doch damit ist jetzt Schluss, Microsoft hat den Support endgültig eingestellt. Die nun fehlenden Updates werden zum Problem, vor allen beim Thema Sicherheit. Eventuelle Schadstoffsoftware kommt durch das schon vorher alternde System noch schneller auf den Computer. Wer sich auf seine Firewall oder Virusprogramme verlässt, wiegt sich in falscher Sicherheit. Denn ohne die entsprechenden Updates helfen auch diese nicht mehr. Da nun auch der Support eingestellt ist, ist es sinnvoll, möglichst schnell ein neues Betriebssystem zu installieren.

 

Windows 7 und 8 bieten sich an

 

Microsoft selbst hat natürlich ein großes Interesse daran, nicht allzu viele Kunden beim Wechsel zu verlieren. Vor allem Windows 8 wird auf der Informationsseite des Unternehmens beworben. Umsonst ist der Wechsel jedoch nicht: 120 Euro kostet die DVD für die Grundversion von 8.1, für die Pro-Variante müssen rund 280 Euro investiert werden. Wesentlich sanfter gestaltet sich da der Wechsel zu Windows 7. Fünf Jahre ist das Betriebssystem alt, doch das ist vor allem für etwas ältere Computer durch die geringeren Systemanforderungen ein Vorteil. Auch sind die Funktionen im Gegensatz zu Windows 8 leicht wiederzufinden. Ein deutliches Plus sind die auch 35 Euro, die die Home-Premium-Edition nur kostet.

 

Alternativen zu Microsoft-Betriebssystemen

 

Es gibt natürlich auch Alternativen zu den Betriebssystemen von Microsoft. Eine besonders schöne ist Ubuntu. Zwar sieht die Benutzeroberfläche im ersten Moment ungewohnt aus, es dauert aber nicht lange, bis man sich eingewöhnt hat. Dafür ist das Betriebssystem einfach zu installieren und dazu noch kostenlos. Anders als bei openUSE. Das System ist zwar auch kostenlos, doch nicht so benutzerfreundlich wie Ubuntu. Probleme mit der Hardware haben aber beide Alternativen: für manche gibt es nicht die passenden Treiber. Außerdem sollten passionierte Gamer sich lieber die Betriebssysteme von Windows anschauen, bei Ubuntu laufen nur einige wenige Spiele.

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