Sind Solid State Drives der nächste Schritt nach einer herkömmlichen magnetischen Festplatte?

Festplatten sind aus der IT-Welt heute nicht mehr weg zu denken. Daten werden auf Computern und Servern auf Hard Disk Drives gespeichert und abgerufen. Die magnetischen Speichermedien haben sich im laufe der Zeit etabliert und gewährleisten derzeit Kapazitäten von bis zu 2 Terabyte pro Laufwerk. Einige Hersteller richten ihr Augenmerk mittlerweile auch auf eine andere Speichertechnologie für dieses Segment.

Die so genannten Solid State Drives (SSDs) laufen anders als magnetische Speicherplatten ohne rotierende Scheiben oder andere bewegliche Teile, sondern nutzen Halbleiterspeicherbausteine um Daten vorzuhalten. Die Vorteile eines SSD-Laufwerks liegen in der mechanischen Robustheit aufgrund des Fehlens von beweglichen Teilen, einem geräuschfreien Betrieb, kurzen Zugriffszeiten und niedrigem Energieverbrauch. Die verbesserte Energieeffizienz prädestiniert diese Laufwerke für den Einsatz in Notebooks und Netbooks. Die Mobilität kann dadurch zusätzlich gesteigert werden. Eine hohe Auswahl an SSD Speicherplatten bietet unter anderem der Hersteller Kingston mit seinen SSDNow Serien auf shopping.de.

Die Speicherkapazitäten reichen dabei von 32 GB bis 512 GB, die damit heute noch hinter herkömmlichen HDDs liegen. Durch die schnelleren Zugriffszeiten bieten sich Solid State Drives für Partitionen mit dem Betriebssystem und häufig benötigten Programmen an. Aufgrund moderater Preise bei SSD-Platten werden wohl im Konsumerbereich große Multimediadaten auch in naher Zukunft noch auf den etablierten magnetischen Festplatten gespeichert.

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