Roaming-Gebühren zu Urlaubsbeginn gesenkt

Bild Smartphone Tarife im AuslandUm Freunde und Familie ein bisschen neidisch zu machen, schickt man am besten mit dem Smartphone ein Bild vom karibischen Sandstrand, dem Eiffelturm oder einem buddhistischen Tempel in Thailand. Auch Telefonieren ist so viel praktischer mit dem Handy als mit dem Münztelefon im Hotel. Doch die Gebühren jagen so manchem den Angstschweiß auf die Stirn. Innerhalb der EU dürfen Urlauber jedoch aufatmen.

 

Eurotarif innerhalb der EU sinnvoll

Preisobergrenzen für das Roaming gibt es schon länger, seit 1. Juli sind die Handytarife im Ausland aber erneut gesunken. Für deutsche Verbraucher darf eine Minute dann nur maximal 22,6 Cent inklusive Mehrwertsteuern kosten. Für eine SMS-Nachricht dürfen die Netzbetreiber nur noch maximal 7,1 statt 9,5 Cent verlangen. Innerhalb der EU bietet sich aus diesem Grund der Eurotarif an, der aber von Land zu Land unterschiedlich heißen kann. Vor allem Wenigtelefonierer kommen damit auf ihre Kosten, denn für 20 Euro können sie nicht nur 45 Minuten telefonieren, sondern auch sieben SMS verschicken und 20 Megabyte Daten herunterladen. Aber auch für das Surfen gibt es beim Eurotarif Höchstpreise: Seit dem 1. Juli dürfen deutsche Provider maximal 23,8 Cent pro Megabyte einfordern. Für 2015 möchte die EU-Kommission einen europaweit gleichen Preis festlegen.

 

Manchmal ist eine Prepaidkarte am günstigsten

 

Für Vieltelefonierer und –surfer lohnt sich der Eurotarif aber nur bedingt. Für diesen Fall bieten sich Auslands- beziehungsweise Datenpakete an. Doch auch hier lohnt sich ein genauer Blick. Nicht selten versteckt sich hinter einem guten Angebot eine Mindestlaufzeit oder zusätzliche Kosten. Außerhalb der EU kann eine Prepaidkarte vor Ort günstiger sein. Das gilt auch für die Schweiz oder die Türkei, welche oftmals als EU-Mitglied betrachtet werden. Innerhalb von Europa ist auch eine Kostendeckelung möglich. Ab 60 Euro wird die Verbindung getrennt. Das gilt auch für manche Länder außerhalb der EU; falls nicht, muss der Nutzer an der Grenze darüber informiert werden.

Smartphone gegen Diebstahl sichern

 

Am günstigsten bleibt aber immer noch die Alternative, das Datenroaming im Urlaub abzustellen und W-Lan in Hotels oder Cafés zu nutzen. Dabei sollte nur dringend darauf geachtet werden, dass keine privaten Daten wie beim Online-Banking eingegeben werden. Auch gegen Diebstahl sollte sich versichert werden. Dazu gehört auch, das Handy mit einem Zugangscode zu versehen und den Pin-Schutz für die SIM-Karte aktiviert zu haben.

 

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