Mozilla entwickelt 25-Dollar-Smartphone

Bild Günstiges SmartphoneIn den westlichen Ländern geht der Trend – auf die Spitze gebracht – inzwischen zum Zweithandy. In den Entwicklungsländern auf dem afrikanischen Kontinent oder in Südamerika ist die Abdeckung allerdings immer noch mangelhaft. Das soll das neue 25-Dollar-Smartphone von Mozilla zukünftig ändern.

 

Weniger Speicher

 

Die großen Player auf dem Smartphone-Markt sind unbestreitbar Android-Handys sowie Apple mit seinen iPhones. An dritter Stelle kommen die Geräte von Microsoft. Doch all diesen Geräten ist gemein, dass ihre Systeme sehr viel Rechenleistung und Speicher brauchen. Das kostet nicht nur, sondern die großen Konzerne können so auch die Konditionen für die Mobilfunker diktieren, ohne dass eine natürlich Regulation stattfinden kann. Dies war einer der Gründe, warum die Mozilla-Stiftung nun an einem neuen System tüftelt, dass auf der Web-Technologie HTML5 basieren soll. Diese Technologie arbeitet sowohl sparsam als auch effektiv, so dass beim Gerät selbst auch günstigere Komponenten – beispielsweise schwächere Kompressoren – eingebaut werden können. Somit können Kosten eingespart werden, die dann auch dem Käufer zu Gute kommen. 25 Dollar soll das neue Mozilla-Smartphone kosten. Wann es genau auf den Markt kommt, wurde allerdings noch nicht verkündet.

 

China, Indien oder Südamerika sind Zielgruppe

 

Erst im vergangenen Jahr hatte Mozilla den Markt mit der Einführung des Handy-Betriebssystems Firefox OS aufgewirbelt. Zwar waren die Auswirkungen auf dem westlichen Markt nicht so deutlich zu spüren. Doch Zielgruppe sind auch eher China, Südamerika oder Indien, also die Regionen, in denen potenzielle Käufer das Handy zum ersten Mal für das Internet nutzen. Diese können häufig keine 500 Euro oder mehr für ein Smartphone ausgeben. Und obwohl das 25-Dollar-Smartphone deutlich günstiger ist, kann es ebenso wie andere Smartphones im Internet surfen, E-Mails verschicken, fotografieren, filmen oder spielen. Aktuell werden in bereits 15 Ländern Smartphones mit Firefox OS verkauft. Die Käufer haben allerdings noch nicht viel Auswahl, denn bisher bieten lediglich die Hersteller ZTE, Geeksphone, Alcatel und LG das Betriebssystem an. Sollte das 25-Dollar-Smartphone ein Erfolg werden, könnte sich das allerdings ändern.

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