Der Weg aus Facebook, Twitter und Co.

Bild Facebook: Abmelden aus sozialen NetzwerkenFacebook hat in der Vergangenheit seinen Newsfeed – die zentrale Nachrichtenseite – manipuliert. Hier erfahren User üblicherweise die aktuellsten Neuigkeiten ihrer Freunde. Für ein soziales Experiment wurde den Usern eine Woche lang einen bearbeiteten Newsfeed ohne es zu wissen. Die Empörung ist dementsprechend hoch.

Experiment führte zu zahlreichen Abmeldungen

 

Mit der manipulierten Startseite erforschte Facebook die Möglichkeit, die Gefühle von Usern über gezielte positive oder negative Neuigkeiten zu beeinflussen. Das Experiment war nach Angaben des sozialen Netzwerkes erfolgreich, doch die unerwünschte Manipulation führte zu vielen Abmeldungen. Doch diese sind weder auf Facebook noch auf anderen Seiten so einfach durchzuführen, da die entsprechenden Buttons nicht sichtbar platziert sind.

 

Zwei Möglichkeiten zur Deaktivierung bei Facebook

 

Facebook bietet zwar direkt zwei Möglichkeiten sein Profil zu löschen, beide müssen aber nicht dauerhaft sein. Vergleichsweise einfach ist die Deaktivierung des eigenen Accounts. Über die „Einstellungen“ kann der User in der Kategorie „Sicherheit“ einen Link zur Deaktivierung anklicken. Allerdings muss er vorher einen Grund für das Löschen des Profils angeben. Loggt sich der User aber wieder bei Facebook ein, ist auch sofort wieder die Deaktivierung aufgehoben. Die direkte Löschung des Profils ist dagegen komplizierter. Hat sich der User in die Seite eingeloggt, ist die Löschfunktion nur über die Hilfe oder durch direkte Eingabe des Links zu finden. Wer bei der Abfrage den „Konto löschen“-Button anklickt, muss sein eigenes Passwort sowie einen Sicherheitscode eingeben. Die Löschung an sich ist damit nicht angeschlossen: wer sich innerhalb von zwei Wochen wieder einloggt, macht den Vorgang rückgängig.

 

Benutzerdaten werden zur einfachen Reaktivierung gespeichert

 

Auf Twitter dagegen findet der User die Deaktivierung des Kontos relativ leicht bei den Einstellungen, auch wenn er sich zur Löschung auch erst einmal einloggen muss. Die Frage, ob das Konto dauerhaft gelöscht werden soll, muss der Nutzer dann positiv beantworten und sein eigenes Passwort erneut eingeben. Twitter speichert die Benutzerdaten sogar über 30 Tage lang, in der Zeit kann der User sich jederzeit wieder einloggen und das Konto neu aktivieren. Auch Google Plus lässt sich einige Tage Zeit, bevor das deaktivierte Konto endgültig gelöscht wird. Unter der Rubrik „Konto“,oben rechts auf der Seite beim Profilbild, kann der User den Button „Datentools“ anklicken. Dort befindet sich die „Kontoverwaltung“ mit der Funktion „Google+Profil und Funktionen löschen“.

 

 

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