Akku-Check und Stromspar-Tipps

Smartphones  verbrauchen teilweise sehr viel Strom.Das Smartphone, der Deutschen liebster Begleiter: Mittlerweile ist ein Leben ohne Smartphone kaum noch vorstellbar. Apps laden zur Unterhaltung ein, Stadtpläne sind dank Maps-Funktionen inzwischen überflüssig. Nur einen Haken muss man als stolzer Besitzer immer wieder feststellen: Die Akkus der Technikwunder brauchen regelmäßig Nachschub.

 

Und abends ruft die Steckdose

 

Keine Frage: Die Zusatzfunktionen von Smartphones machen die mobilen Endgeräte aus, dennoch kosten sie am meisten Strom. Kein Smartphone-Akku hält bei normaler Nutzung länger als einen Tag und muss spätestens am Abend an den Stromkreis angeschlossen werden. So zeigen Tests immer wieder, dass genau dieser Fakt ein Manko der modernen Handys ist. Zuletzt urteilte Computerbild: Lediglich zwei Geräte können in diesem Punkt überzeugen, sie kommen beide aus dem Hause Samsung. Das Galaxy S3 und das Galaxy Note punkten mit größeren Akkus und dementsprechend mit einer längeren Haltbarkeit. Schon beim Kauf sollten die Informationen zum Akku durchaus beachtet werden, denn grundsätzlich unterscheiden sich die meisten Modelle stark bezüglich ihrer Stand-by-Zeit und der Akkulaufzeit bei starker Nutzung etwa durch Telefonieren. Schuld daran sind unter anderem die Internet-Verbindung und die Prozessoren, die inzwischen zwar wesentlich schneller sind, aber auch mehr Kraft für ihre Höchstleistung brauchen. Auch die Hintergrunddienste (Wetter, WLAN, Systemaktualisierungen etc.) der Mobilgeräte kosten Strom und sind bei den meisten Nutzern nonstop in Betrieb.

 

Spartipps helfen

 

Damit die Entertainment-Lieblinge etwas länger durchhalten, können Nutzer jedoch auch selbst etwas tun. Ein hilfreicher Tipp: Die Beleuchtung des Displays sollte geringer getimt und die Helligkeit reduziert werden. Zusätzlich kann am Akku gespart werden, wenn der WLAN-Searcher ausgeschaltet wird. Auch wenn tatsächlich kein Netz in der Nähe verfügbar ist, ist das Smartphone auf der automatischen Suche danach – auch das kostet Akku. Ebenfalls abschaltbar ist die 3G-Funktion, die zwar ein schnelleres Surfen ermöglicht, jedoch auch im Stand-by-Modus auf Kosten der Leistung geht. Wird tatsächlich im Netz gesurft, sollte 3G allerdings angeschaltet bleiben, da das Warten auf den Seitenaufbau ansonsten noch mehr Strom kostet. Und dann wäre da noch der Hintergrunddienst von Google-Maps, der via GPS immer den Standort bestimmt, was natürlich auf den Akku geht. Das gilt auch für noch offene Hintergrunddienste, die erst beim tatsächlichen Schließen keinen Strom mehr verbrauchen.

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