Test: Die kleinen Fitness-Helfer

Bild Fitness-Tracker dokumentieren das eigene SportprogrammUnscheinbare, am Körper tragbare Messgeräte, die dokumentieren, wie viel tagsüber für die eigene Fitness getan wird, erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch auf der diesjährigen Hightech-Messe CES waren Fitness-Tracker Programm.

 

Im direkten Vergleich

 

Einer der neuesten und zugleich billigsten Fitness-Tracker (50 Dollar) ist der Orb. Dieses Messgerät besteht aus einem Plastikgehäuse und kann mittels eines Gummiarmbands oder Gürtelhalterung am Körper befestigt werden. Bedient wird der Orb über einen entsprechenden Knopf und seine Stromversorgung ist über eine Knopfbatterie, welche nach Herstellerangaben etwa fünf bis sechs Monate halten soll, sichergestellt.

 

Ein weiterer Kandidat ist der Withings Pulse, welcher doppelt so teuer ist wie der Orb, dafür aber auch mehr Funktionen hat. Das Gehäuse besteht ebenfalls aus Plastik und auf dem Display werden die Uhrzeit, Messwerte und der Akkustand angezeigt. Außerdem befindet sich auf der Rückseite ein integrierter Pulsmesser. Der Withings Pulse verfügt über einen Akku mit einer Laufzeit von fünf bis sieben Tagen, welcher über ein USB-Kabel aufladbar ist.

 

Das Messgerät mit dem besten Design ist der Missfits Shine. Dieser Fitness-Tracker kostet 120 Euro, hat ein Aluminium-Gehäuse und ist sogar laut Herstellerangaben bis zu 100 Meter wasserdicht. Über einen eingebauten Magnet und entsprechenden Magnetclip kann er leicht an der Kleidung befestigt oder auch als Armband getragen werden. Die integrierte Knopfbatterie hält laut Hersteller vier Monate.

 

Der teuerste Fitness-Helfer im Test mit 140 Euro ist das Fuelband SE. Die Kombination aus Fitness-Tracker und Armbanduhr lässt sich über einen Knopf ganz leicht bedienen. Die Stromversorgung erfolgt über einen Akku, der über ein USB-Kabel aufgeladen werden kann. Seine Laufzeit beträgt mühelos sieben Tage.

 

Messdaten drahtlos verfügbar

 

Gemein ist allen Modellen, dass die Messdaten, direkt über eine Smartphone-App ausgelesen und ausgewertet werden können. Ebenso haben Nutzer die Möglichkeit, auf den entsprechenden Webportalen ihre Ergebnisse mit denen anderer zu vergleichen.

Etwas ernüchternd waren allerdings die enormen Abweichungen der Messdaten zwischen den einzelnen Trackern. Nichtsdestotrotz verschaffen die Geräte einen guten Überblick über die eigene Fitness und können motivieren, tagsüber etwas mehr für diese zu tun.

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