Weihnachtsspielzeug ohne schädliche Inhaltsstoffe

Bild KinderspielzeugBereits jetzt werden die ersten Weihnachtsgeschenke gekauft, lieber früh als zu spät. Aber wer Kinderaugen zum Glänzen bringen möchte, sollte darauf achten, welche Substanzen in den Spielzeugen enthalten sind. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat bei Kontrollen etliche Mängel gefunden.

 

Holzspielzeuge lieber unbehandelt kaufen

 

In Metallspielzeugen fand das BVL Nickelwerten, die als sehr viel höher waren, als erlaubt. Dies gilt vor allem bei Metall- oder Modellbaukästen. Zu hohe Werte können bei Hautkontakt Allergien auslösen. Vor allem umweltbewusste Eltern kaufen gerne Holzspielzeuge für ihre Kleinen. Doch auch diese nicht gar nicht so gesund, wie gedacht. So befinden sich besonders in den Lackschichten oder Buntstiften zu viele Weichmacher, die schädlich für das Kind sind. Diese nehmen das Holz als Babies gern in den Mund, besser sind unbehandelte Spielzeuge. Auch in Lebensmitteln befinden sich oftmals schädliche Substanzen. Gerade Eis oder Süßigkeiten enthalten sogenannte Azofarbstoffe, die für den Käufer allerdings schwer zu erkennen sind. Die Hersteller sind nicht verpflichtet, die Inhaltsstoffe zu kennzeichnen. Doch ein paar Möglichkeiten gibt es dann doch, um Spielsachen oder Süßigkeiten ohne übermäßig giftige Substanzen zu kaufen.

 

Starker Geruch und Abrieb sind Hinweise

 

Ein erstes Alarmsignal kann ein sehr intensiver Duft sein. Gerade Weichmacher oder Nickel verbreiten einen auffälligen Geruch nach Plastik. Aber auch Spielzeuge mit sehr intensivem fruchtigem Geruch können schädlich sein, da manche Hersteller versuchen, den unangenehmen Plastik-Geruch mit Fruchtaromen zu überdecken. Als weiterer Test kann mit einem feuchten Taschentuch über das Spielzeug gerieben werden. Löst sich die Farbe daraufhin ab, ist dies ein Hinweis, dass dieses Spielzeug bedenkliche Inhaltstoffe enthalten könnte. Meist verspricht ein Blick auf die Verpackung Aufschluss, ob ein Spielzeug schädlich sein kann oder nicht. In diesem Fall gibt der Gesetzgeber allerdings nur vor, dass die Richtlinien der europäischen Union eingehalten werden sollen und auch diese CE-Kennzeichnung ist lediglich eine Selbstauskunft. Wer sicher gehen will, sollte auf die Qualitätssiegel von unabhängigen Organisationen achten, beispielsweise das GS-Siegel für „Geprüfte Sicherheit“.

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