Sicheres Vergnügen im Baby-Schwimmbecken

Bild Badespaß für KleinkinderFür Kleinkinder sind Babypools eine willkommene Abwechslung und auch die Eltern freuen sich über die großen Augen der Kleinen beim Planschen. Doch gibt es bei aller Abkühlung auch einiges zu beachten.

 

Wahl zwischen Plastikbecken oder Hartschalenpool

 

Die erste wichtige Entscheidung ist, welches Modell im Garten oder auf der Terrasse aufgebaut werden soll. Es gibt sowohl weiche Plastikschwimmbecken als auch Hartschalenpools. Erstere sind nach dem Sommer wieder schnell und platzsparend verstaut, indem einfach die Luft herausgelassen wird. Doch tragen gerade die leicht verstaubaren Becken schädliche Phthalatweichmacher in sich, die auch auf das Kind im Pool übertragen werden können. Zwar sind die ungesündesten Weichmacher wie DEHP und DBP seit 2005 verboten, doch auch die Alternativen können durch das Plastik abgegeben werden.

 

Glücklicherweise sind Weichmacher nicht in allen Babypools verarbeitet. Laut Herstellerangaben sind unter anderem sowohl der „Baby Pool 3 Ring Sunset Glow“ als auch der „Mushroom Baby Pool“ mit Sonnenschutz von Intex ohne die schädlichen Stoffe verarbeitet worden. Auch das beliebte klassische Baby-Planschbecken von Fridola ist weichmacherfrei. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte eine Wassermuschel aus stabilem Kunststoff kaufen. Diese brauchen zwar mehr Platz, allerdings sind sie vielseitiger einsetzbar und gehen vor allem nicht so schnell kaputt.

 

Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen

 

Wo das Becken platziert wird, ist auch nicht ganz unerheblich. Unter dem Pool sollten keine Steine oder andere scharfkantige Gegenstände liegen, da diese sowohl das Material zerstören, als auch zu Verletzungen führen können. Gerade bei sehr kleinen Kindern ist es sinnvoll, die Wassertemperatur immer lauwarm zu halten. Kinder kühlen leicht aus. Bei Gänsehaut und blauen Lippen sollte trotz Protesten eine Pause gemacht werden. Auch wenn das Telefon klingelt: das Kind sollte nicht unbeaufsichtigt im Becken gelassen werden. Obwohl das Wasser vielleicht nur zentimetertief ist, können vor allem Kleinkinder unglücklich ausrutschen und ertrinken.

 

Neben all dem Wasser darf auch trotzdem nicht die Sonne vergessen werden. Durch das kühle Nass merken Kinder die Sonneneinstrahlung nicht, doch wirkt Wasser auf der empfindlichen Haut wie eine Lupe. Deshalb sollten die Kleinen unbedingt vorher mit Sonnenschutz eingecremt werden und das Becken entweder im Schatten oder unter einen ausreichenden Sonnenschirm aufgestellt werden.

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