Welche Mittel der Haut wirklich helfen

Bild HautpflegeOb am Strand, am Pool, im Freibad oder im Park: Beim Sonnenbad gilt Alarmstufe Rot – im wahrsten Sinne des Wortes und vor allem danach. Was tun, wenn man sich verbrannt hat? Cremes und Hausmittel helfen. Aber welche sind empfehlenswert?

 

Sonnenbrand schädigt langfristig

 

Der Sonnenschutz ist das eine. Aber meist geht es mit dem Verbrennen doch schneller, als gedacht. Mitteleuropäer etwa erleiden schon nach zehn bis 30 Minuten einen Sonnenbrand, der nicht nur schmerzt, sondern vor allem die Hautzellen zerstört. Durch das Erröten, Jucken und Brennen zeigt sich ein Schutzmechanismus der Haut: Sie will sich gegen die weitere ultraviolette Bestrahlung wehren. Abgesehen davon, dass man das lange Sonnenbad spätestens jetzt vermeiden sollte, gilt es auch, die Haut zu kühlen. Dabei wichtig: Zu schwere Cremes belasten zusätzlich. Eine Folge könnte beispielsweise ein Hitzestau sein. Leichte, frische und vor allem mit dem richtigen Wirkstoff versehene Mittel schützen auch davor. Hausmittel mit Joghurt und Quark kühlen, lindern aber nicht die Entzündung.

 
Gute Produkte, schlechte Produkte
 

Hydrocortison ist eine der geeigneten Wirkstoffe – jedenfalls in Maßen. Wie die Stiftung Warentest zeigt, bieten sich hier Cremes, und Gel-Variationen mit einem geringen Anteil von maximal 0,25 Prozent an. Salben haben eine zu fest Konsistenz. Wie eine Untersuchung von Ökotest belegt, ist der Stoff allerdings nicht zu empfehlen, wenn größere Flächen betroffen sind. Schon gar nicht sollten Kinder damit behandelt werden, weil hier die Gefahr allergischer Reaktionen erhöht ist. Hier besser: Die Wirkstoffe Calcium, Kamillenextrakt und Zinkoxid. Sie kühlen, betäuben aber nicht unbedingt, sodass man nicht zu früh wieder unbedarft in der Sonne sitzt. Gar nicht geeignet ist der Juckreiz-Hemmer Chlorphenomaxim. Er kann zu leicht Allergien auslösen, was auch für Dimetinden gilt.

 

Beim Sonnenschutz zählt nicht (immer) der Preis

 

Unabhängige Tests belegen es immer wieder: Gute Sonnenprodukte müssen nicht teuer sein. Beim Sonnenschutz selbst kommt es beispielsweise auf den Feuchtigkeitsgehalt des Produkts an. Er schützt die Haut vor dem Austrocknen beim Sonnenbad. Auch sollte man die Haut langsam an die Sonne gewöhnen, um späteren Sonnenbrand bewusst zu vermeiden. Bei extremen Sonnenbelastungen gilt es deswegen, zunächst mit einem hohen Lichtschutzfaktor einzusteigen, der dann kontinuierlich herabgestuft werden kann. Auch sollte man seinen eigenen Hauttyp kennen. Dunkle Typen vertragen mehr Sonne, helle Hauttypen verbrennen leichter. Weiß man um diese beiden Prinzipien, sinkt zumindest die Gefahr, überhaupt einen Sonnenbrand zu erleiden.

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