Teil 1: Hausmittel und Helfer aus der Apotheke

Bild SchnupfenzeitDer Herbst ist eine typische Erkältungszeit. Denn die kühler werdenden Tage, begleitet von Wind und Regen belasten das Immunsystem. Doch bei Erkältungsanzeichen wie Schnupfen, Heiserkeit und Husten muss nicht immer gleich zur Hausapotheke gegriffen werden. Zahlreiche Hausmittel helfen kleine Leiden zu lindern und das Immunsystem zu stärken.

 

Hausmittel gegen Schnupfen, Heiserkeit und Husten

 

Ein altbewährtes Mittel gegen Halsschmerzen sind beispielsweise Quarkwickel. Diese helfen bei Infektionen der Atemwege und auch bei geschwollenen Lymphknoten. Hierbei sollte eine große Packung Quark auf ein Tuch gestrichen und um den Hals gelegt werden. Die im Quark enthaltenen Enzyme wirken desinfizierend. Auch Inhalationen mit Kamilleblüten oder Pfefferminzöl wirken entzündungshemmend und lösen sogar hartnäckigen festsitzenden Schleim, der sich bei Schnupfen und Husten bildet. Neben den Inhalationen können auch Erkältungsbäder Wunder wirken. Diese sollte man jedoch nur nehmen, wenn man fieberfrei ist und keine Kreislaufprobleme hat. Prinzipiell gilt: Bei ersten Erkältungszeichen sollte viel getrunken werden, vorrangig warmen Tee oder aufgegossenen Ingwer mit Honig. Zudem sollte man sich schonen, warm anziehen und viel schlafen. Dann ist die Erkältung nach ein paar Tagen ausgestanden.

 

Wer in den kalten Herbst- und Wintermonaten zudem mit Niedergeschlagenheit zu kämpfen hat, der kann mit Johanneskraut gegensteuern. Eine tägliche Teekur mit Johanniskraut kann gegen die typischen Zeichen wie ein erhöhtes Schlafbedürfnis, Abgeschlagenheit und zunehmenden Appetit helfen. Zudem wird empfohlen, sich mit kräftigen Farben und Aromen zu umgeben, das weckt die Sinne und schenkt neue Energie.

 

Nützliches aus der Apotheke

 

Sollte die Erkältung nach sieben Tagen noch nicht abgeklungen sein oder mit Fieber einhergehen, so sollte ein Arzt aufgesucht werden und der Gang in die Apotheke ist unvermeidlich. Ein Fall für die Apotheke ist beispielsweise hartnäckiger Husten, der einen nachts um den erholsamen Schlaf bringt. Hierfür gibt es eine Vielzahl an Hustenlösern in der Apotheke, die den Heilungsprozess anregen und für Beruhigung sorgen. Ebenso empfiehlt es sich bei Kindern mit anhaltendem Schnupfen zu Nasensprays zu greifen, die für eine freie Nase sorgen. Denn Kinder neigen stärker zu einer Mittelohrentzündung, derer man mit speziellen kinderfreundlichen Nasensprays vorbeugen kann.

 

Ebenfalls hilfreich und manchmal sogar notwendig sind Schmerzmittel, die entzündungshemmend wirken. Hier zu nennen ist beispielsweise Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure. Die Schmerzmittel helfen nicht nur lästige Kopf- und Gliederschmerzen zu verdrängen, sondern auch die Erkältungserreger abzutöten. Eine Medikamention mit Schmerzmitteln sollte jedoch nur über einen kurzen Zeitraum erfolgen und mit einem Arzt abgesprochen werden.

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