Silikonbackformen besser als ihr Ruf

Bild Küchenhelfer zum BackenBacken wie bei Muttern, das wollen heute wieder mehr Frauen denn je. Da die Modernisierung nicht bei Küchenhelfern aufhört, hat sich in den letzten Jahren das Silikon immer mehr durchgesetzt. Doch Silikonbackformen sind nicht jedem geheuer. Ökotest hat zwölf Produkte unter die Lupe genommen.

 

Gewinnung von Silikon

 

Eigentlich ist so eine Silikonbackform sehr praktisch. Sie muss nicht eingefettet werden, ihre Form ist flexibel und sie kann auch für andere Füllungen dienen. Der Begriff Silikon in Verbindung mit Backen führt aber auch zu Unsicherheiten. Schließlich wächst Silikon nicht frei in der Natur, sondern wird durch zahlreiche chemische Prozesse gewonnen. Damit das Material dann auch flexibel wird, wird es erneut bearbeitet, meist mit Peroxiden. Anschließend muss das Material ausgasen, so dass das Silikon möglichst frei von Bestandteilen ist, die beim Backen in die Lebensmittel übertragen werden könnten. Vier Stunden bei 200 Grad im Hochofen werden dazu benötigt. Manchmal sparen sich die Hersteller auch diese Prozedur, deshalb liegen Küchen-Silikonprodukte immer wieder über den gesetzlichen Grenzwerten.

 

Fast alle Förmchen schadstofffrei

 

Bei den Silikonbackformen gibt Ökotest aber Entwarnung. Fast alle Förmchen der zwölf getesteten Produkte sind frei von belastenden Inhaltsstoffen. Die gesetzlichen Grenzwerte werden sogar bei allen Backformen eingehalten. Dennoch gibt es Unterschiede, da manche Formen mehr Inhaltsstoffe in den Teig abgaben als andere. Aus diesem Grund wurden die Muffinförmchen von Silicone Zone und Ikea ebenso abgewertet wie die Backförmchen von Gräfe und Unzer im GU Cupcakes Set. Die Birkmann Form für zwölf Cup Cakes wurde ebenfalls abgewertet und zwar direkt um zwei Noten. Grund dafür ist der Inhaltsstoff Phenanthren, welcher als giftiger Schadstoff eingeordnet wird.

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