Sicherheitsmängel bei Mährobotern

Bild RasenpflegeEin gepflegter Rasen ist wichtig für viele Gartenbesitzer. Wer gern mäht, ist da im Vorteil. Doch auch für diejenigen, die sich nicht für ein regelmäßiges Mähen per Hand begeistern können, gibt es eine Lösung. Mähroboter sind inzwischen in fast jedem Baumarkt zu kaufen. Ökotest hat acht Produkte genauer untersucht.

 

Roboter sind per Funk mit Basisstation verbunden

 

Mit einem Elektromotor werden die Mähroboter angetrieben. Der Akku, der den Motor mit Energie versorgt, wird an einer Basisstation wieder aufgeladen, welche über Funk mit dem Gerät verbunden ist. Das ist auch deshalb praktisch, weil auch plötzlicher Regen erkannt und der Roboter zur Basisstation zurückgeleitet wird. Durch einen Draht, der eigenhändig auf der Grasnarbe verlegt werden muss, wird die zu mähende Fläche begrenzt. Innerhalb dieses Rahmens bewegt sich der Roboter eigenständig und kürzt den Rasen auf das gewünschte Niveau.

 

Viking iMow MI 322 C fiel beim Test durch

 

Vor allem der R40Li von Gardena, der Husqvarna Automower 305 und der Worx Landroid schnitten beim Mähergebnis gut ab. Der Rasen wurde regelmäßig gestutzt, auch wenn es seine Zeit dauert. Das ist allerdings bei allen Geräten der Fall. Weniger gut fiel die Bewertung für den Robomow City 110 und den Viking iMow MI 322 C aus. Der Rasen wirkte nach dem Mähen bräunlich und auch die Halme waren nicht glatt sondern fransig gekürzt. Ein Mähroboter arbeitet mit scharfen Klingen, ebenso wie ein Rasenmäher der mit der Hand betrieben wird. Einer der Normvorgaben ist, dass das Mähwerk automatisch aufhören muss, wenn es angehoben wird, oder ein Hindernis unter den Roboter gerät. Einigermaßen sicher wurden da nur der Al-Ko Robolinho 3000 und der Husqvarna Automower 305 bewertet. Vor allem der Zucchetti Ambrogio Robot LR Deluxe offenbarte Sicherheitsmängel, ebenso wie das Gerät von Viking. Der Mähroboter von Viking fiel bei Ökotest auch aus diesem Grund komplett durch den Test.

 

Mähroboter brauchen viel Platz

 

Beim Kauf eines Mähroboters sollte auch darauf geachtet werden, ob genügend Platz vorhanden ist. Anders als beim Rasenmäher per Hand zählt dazu auch, ob ein Gelände eben oder verwinkelt ist. Mindestens einen Meter Platz brauchen beispielsweise die Mähroboter Worx Landroid oder von Robomow, wenn sie zur Basisstation zurückrollen sollen. Vor der Ladestation selbst wird bei einigen Geräten auch viel Platz benötigt, beispielsweise bis zu drei Metern beim Gardena R40Li und dem Husqvarna Automower.

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