Lästigen Mückenstichen entgegenwirken

HausmittelEndlich ist es warm genug, um den Abend wieder im Freien zu verbringen. Doch kaum sitzt man gemütlich auf der Terrasse wird ein Summen hörbar – Mücken. Die kleinen Plagegeister sind gerade jetzt nach wochenlangem Regen und Hochwasser wieder auf dem Vormarsch. Einmal gestochen heißt es schnell handeln, bevor der Stich sich entzündet.

 

Der Irrtum vom „süßen Blut“

 

Entgegen der allgemeinen Meinung werden Mücken nicht von „süßem Blut“ angezogen. Vielmehr der menschliche Geruch und die Körperwärme locken die kleinen Quälgeister an. Dabei spielt vor allem der Mix aus dem Kohlendioxid und den verschiedenen Schweißkomponenten des Menschen eine wichtige Rolle. Sie entscheiden, wer von den Stichen verschont bleibt und wer damit häufiger zu kämpfen hat.

 

Eine schnelle Behandlung der Stiche ist ratsam

 

Ist man einmal gestochen, fängt der Stich meist sofort an zu jucken. Doch Kratzen ist hier keine gute Idee. Der Stich schwillt nicht nur an, sondern es können auch Erreger in die Wunde gelangen und so Entzündungen hervorrufen. Daher ist nach einem Mückenstich schnelles Handeln gefragt. Neben dem Desinfizieren der Stiche ist auch eine Kühlung der Stiche ratsam. Vor allem Salben wie Fenestil oder Soventol, welche in der Apotheke erhältlich sind, werden häufig zur Linderung der Symptome eines Mückenstiches verwendet. Mittlerweile gibt es auch den Stichheiler. Er setzt auf Wärme, um eine Linderung der Mückenstiche zu erzielen. Doch es muss nicht immer ein Mittel aus der Apotheke sein, auch Hausmittel können zur Behandlung von Stichen verwendet werden. Diese haben meist eine kühlende oder auch desinfizierende Eigenschaft.

 

Die guten alten Hausmittel zur Linderung

 

Eine Eispackung beispielsweise mindert nicht nur die Schwellung des Stiches, sondern lindert auch den Juckreiz. Einfach einen normalen Eiswürfel oder ein Eisakku in ein Tuch wickeln und auf den Mückenstich legen, meist erfolgt eine sofortige Linderung. Ein anderes Hausmittel, welches immer verfügbar ist, ist die eigene Spucke. Dank verschiedener Enzyme im Speichel wird das Jucken und Brennen abgeschwächt. Für eine sofortige Behandlung des Stiches ist sie also die erste Wahl.

 

Auch in der Obst- und Gemüseabteilung findet man Mittel zur Behandlung der Stiche. Eine Zitrone oder eine Zwiebel kann ebenfalls helfen. Eine Zitronenscheibe wird direkt auf den Stich gelegt, dadurch wirkt sie nicht nur kühlend, sondern lindert auch das Brennen und Jucken. Allerdings muss sie sofort nach dem Einstich angewandt werden. Die Zwiebel hingegen ist unabhängig vom Zeitpunkt des Einstiches anwendbar. Sie wird halbiert und ebenfalls auf den Stich gelegt. Dadurch verschafft sie eine sofortige Linderung.

 

Ein weiteres Mittel ist die Zahnpasta. Sie ist in jedem Haushalt anzutreffen und bewirkt eine Kühlung der Schwellung. Wird die Pasta vorher in den Kühlschrank gelegt, verstärkt sich sogar ihr Effekt. Dadurch geht die Schwellung des Mückenstiches schneller zurück.

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