Gärtnern trotz frostiger Temperaturen

Bild Gärtnern im FrühlingObwohl draußen noch kältere Temperaturen herrschen, vermittelt die Sonne bereits Frühlingsgefühle. Kein Wunder, dass auch passionierte Gärtner ungeduldig darauf warten, sich im Garten wieder austoben zu können. Zum Glück gibt es die Primeln, die auch im bei frostigen Temperaturen austreiben.

 

Primeln überstehen Minusgrade

 

Primeln sind hart im Nehmen, auch Minustemperaturen bis zu minus acht Grad halten diese Pflanzen aus. Im Gegensatz zu vielen anderen überlebt die Primel deshalb auch einen spontanen Bodenfrost. Am bekanntesten ist die Kissenprimel, die oftmals bereits ab Anfang des Jahres verkauft wird. Es gibt insgesamt rund 500 verschiedene Arten in den verschiedensten Farben. Die meisten kommen aus bergigen Regionen wie beispielweise die Kugel-, Goldrand-, Rosen- oder Stängelprimeln. Darum sind sie auch kälteresistenter als andere Pflanzen. Allerdings sollte beim Kauf in Gärtnereien oder Gartencentern darauf geachtet werden, wo die Pflanzen platziert sind. Wenn Primeln an einen zu warmen Ort gestellt werden, reagieren sie durchaus empfindlich auf Frost und können dann auch eingehen. Darum empfiehlt sich der Gang zum Gärtner, da dieser die Pflanzen bei niedrigen Temperaturen züchtet und auch direkt ohne einen Transport vom Gewächshaus aus verkauft.

 

Farbenfrohe Kombinationen möglich

 

Ein weiterer Vorteil der Primeln ist ihre Genügsamkeit. Sind sie erst einmal gepflanzt, brauchen sie kaum Zuwendung, auch Wasser benötigen sie nur von Zeit zu Zeit. Die Blüten halten sich bis zu zehn Wochen und verströmen einen Duft nach Frühling. Primeln sind auch keine Einzelgänger. Sie leben gern mit anderen Stauden oder Zwiebelblühern zusammen. Dadurch können im Garten oder auch in Kübeln farbenfrohe Kombinationen kreiert werden. Damit die Pflanze auch draußen geschützt ist, kann Moos in die Zwischenräume gesteckt werden. Moos wirkt isolierend, falls man auf Nummer sicher gehen will. Allerdings sollte man kein Moos von der Wiese oder aus dem Wald nehmen, denn viele Moose fallen unter das Naturschutzgesetz. Das gilt auch für die Primeln selbst. Zuletzt sind Primeln auch nach dem Blühen noch verwertbar. Kissen-, Kugel- und Stängelprimeln sowie Schlüsselblumen sind Stauden, die nach der Blüte in Kästen oder Kübeln in den Garten versetzt werden können. Dort wachsen sie weiter und bilden so dichtere Bestände.

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