Entsafter: Philips erzielt die höchste Saftausbeute

(Bild) Elektrische EntsafterIn wenigen Tagen ist Herbstanfang und auch der Winter naht. Husten und Schnupfen wohin man sieht und hört! Richtig gesund ist da ausreichend Obst und Gemüse. Vor allem Vitamin C schützt bekanntlich vor Erkältungen. Statt knackig kann man die bald wieder in Konjunktur kommenden Äpfel, Apfelsinen und anderen Früchte aber auch zu einem frischen, gesunden Saft verarbeiten. Stiftung Warentest hat in einem Vergleich 15 elektrische Entsafter zwischen 36 und 600 Euro getestet.

 

 

 

Zentrifuge oder Presse haben Vor- und Nachteile

 
Als erstes vorneweg: es lohnt sich etwas mehr Geld zu investieren. Vor allem die günstigen Entsafter schnitten nicht gut ab, auch wenn nicht das teuerste Modell geholt werden muss. Vor dem Kauf sollte sich entschieden werden, ob lieber eine Presse oder eine Zentrifuge gekauft werden soll. Der Unterschied liegt vor allem in der Art der Entsaftung. Während Zentrifugen das Obst oder Gemüse zuerst mit einer Reibscheibe zerkleinern und der Saft anschließend aus dem Fruchtfleisch geschleudert wird, quetscht die Presse das Obst mit einer Pressschnecke. Aus diesem Grund sind die Pressen leiser als die Zentrifugen. Günstiger mit 36 bis 199 Euro sind dagegen Letztere. Wer Wert auf weniger Schaum aber dafür mehr Fruchtfleisch im Saft legt, sollte allerdings mehr Geld in eine Presse investieren. Für die Zentrifuge spricht dagegen, dass beispielsweise ganze Äpfel hineinpassen. Bei der Presse müssen die Früchte oder das Obst erst einmal kleingeschnitten werden.

 
Entsaften ist zeitaufwändig

 
Mit knapp 170 Euro ist das Modell Philips Avance Collection HR1871/10 des Herstellers Philips nicht das günstigste Produkt. Allerdings hat es bei Stiftung Warentest am besten abgeschnitten. Obwohl die meisten Geräte gut beim Entsaften sind, holt der Entsafter von Philips aus Äpfeln, Möhren und Weintrauben am meisten Saft heraus. Als zusätzliches Plus wertete Warentest die leichte Handhabung des Gerätes. Der Unterschied zwischen guter und schlechter Qualität wurde vor allem beim Dauertest deutlich. Rund 80 Stunden wurden die Entsafter in Betrieb genommen. Vier der getesteten Zentrifugen zwischen 36 und 55 Euro gaben bereits nach weniger als 8 Stunden mit Motorlagerschaden den Geist auf. Auch die 102 Euro teure Saftpresse von Petra hielt dem Test nicht stand. Allerdings fiel sie erst gegen Ende der Teilprüfung aus. Wer sich einen Entsafter kaufen möchte, sollte auch überlegen, ob genügend Zeit vorhanden ist. Zwar sind Zentrifugen leichter zu reinigen als Pressen, die verschiedenen Einzelteile müssen allerdings häufig von Hand gereinigt werden. Das kann zum Ende hin einiges an Zeit kosten.

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