Aromatische Kräuter aus eigener Zucht

Bild KräuterDer Salat ist zubereitet, der Fisch angerichtet, doch irgendwas fehlt noch. Kräuter runden das Essen ab und vervollständigen den Geschmack. Besonders, wenn diese aus der eigenen Zucht kommen.

 

Neben milden Temperaturen zählt die Sonne

 

Kräuter selbst zu züchten, ist gar nicht so schwer. Wichtig ist vor allem der richtige Standort. Ob Balkon, Garten oder Fensterbrett: Sonnig und windgeschützt muss der Platz sein. Das gilt vor allem für mediterrane Kräuter wie Thymian, Basilikum oder Rosmarin. Diese entwickeln erst bei Sonneneinstrahlung ihr volles Aroma sowie Vitamine und Mineralien. Sie sind auch hervorragend für draußen geeignet, zum Beispiel zwischen Steinen oder einer Mauer. Zwischen vier und fünf Stunden Sonne brauchen die Kräuter, doch sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht in der vollen Mittagssonne stehen. 18 bis 22 Grad sind angemessen, bei höheren Temperaturen besteht die Gefahr, dass die Pflanzen verbrennen.

 

Blumenerde ist nicht optimal

 

Basilikum kann aber auch gut auf der Fensterbank gezüchtet werden, da er warme, trockene Zimmerluft gut verträgt und viel Licht braucht. Er muss allerdings regelmäßig gedüngt werden, da er viel Nährstoffe aus der Erde zieht. Generell ist es sinnvoll, Kompost- und Gartenerde für die Zucht zu nutzen. Bio-oder Kräutererde gibt es auch im Handel zu kaufen. Blumenerde ist dagegen nicht optimal, da diese meist Kunstdünger enthält. Und letztendlich sollen die gezüchteten Kräuter doch gegessen werden.

 

Staunässe sollte vermieden werden

 

Oftmals sterben Kräuter aber auch, weil sie zu oft oder zu selten gegossen wurden. Dazu gibt es eine einfach Faustregel: Heimische Kräuter brauchen mehr, mediterrane weniger Wasser. Wie oft gegossen werden soll, hängt aber auch vom Standort ab. Kräuter, die auf dem sehr sonnigen Balkon gezüchtet werden, sollten ein- bis zweimal täglich gegossen werden. Doch sollte die Erde auch nicht zu feucht sein, sonst verschimmeln die Kräuter von unten. Petersilie oder Schnittlauch wächst schnell, diese brauchen deshalb eine wöchentlich Zugabe von Flüssigdünger. Mediterrane Kräuter brauchen dagegen keinen Dünger, müssen aber einmal im Jahr umgetopft werden.

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