Hitman Go: Köpfchen statt Action

Bild Game für das TabletFans des glatzköpfigen Auftragskillers 47 dürfen sich freuen: die Entwickler haben die bekannte „Hitman“-Reihe um eine Tablet-Version erweitert. Der Nachfolger Hitman Go ist allerdings kein klassisches Actionspiel mehr.

 

Tablet-Version bleibt inhaltlich gleich

 

Der Handlungsstrang bleibt auch bei Hitman Go derselbe wie bei den Vorgängern der „Hitman“-Reihe. Der Spieler versetzt sich in die Rolle des Auftragskillers 47, welcher von seiner Organisation die unterschiedlichsten Aufträge bekommt. So muss beispielsweise eine unbequeme Person beseitigt werden oder wichtige Dokumente gestohlen werden. Dem Spieler stehen dazu verschiedenste Waffen, Tarnungen oder Ablenkungsmanöver zur Verfügung.

 

Strategiespiel ohne unnötige Brutalität

 

Mit Klaviersaiten können Gegner erdrosselt oder mit einem Scharfschützengewehr aus weiter Ferne erschossen werden. Trotzdem unterscheidet sich Hitman Go von den Vorgängern, welche Diskussionen um unnötige Brutalität auslösten. Die Tablet-Version ist vielmehr ein Strategiespiel, bei dem der Spieler Zug um Zug planen muss, um das Ziel zu erreichen. Gegner bewegen sich auf festen Linien über das Spielfeld und müssen überlistet werden. Zur Eingewöhnung sind die Aufgaben zunächst leicht, der Spieler schleicht um die Gegner herum oder pirscht sich mucksmäuschenstill von hinten heran. Auf dem Level bleibt es allerdings nicht, es wird immer schwieriger unbemerkt durch das Spiel zu kommen. Auch 47 wird verfolgt und muss sich überlegen, welchen Schritt er nun machen muss. Aussitzen ist nicht möglich, das Spiel geht nur weiter, wenn der Spieler den nächsten Zug macht.

 

Android-Version soll folgen

 

Der gewaltsame Tod einer Figur wird bei Hitman Go nicht zelebriert. Stattdessen wird der Gegner vom Feld geworfen und verweilt dann am Spielfeldrand, so wie bei einem Brettspiel. Das mag Fans der Spielreihe enttäuschen. Doch viele Kritiker loben den mutigen Schritt, vom Actionspiel abzuweichen. Hitman Go gibt es bisher für 4,49 Euro als iOS-Version, Android-Nutzer müssen sich noch gedulden.

 

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