Mehr Freude am Arbeitsplatz

Bild Stress am ArbeitsplatzDie Diagnose Burn-Out löst allmählich die Depression als Volkskrankheit ab. Immer mehr Arbeitsnehmer sind unglücklich mit ihren Vorgesetzen, Kollegen und dem Arbeitsstress. Doch ist das immer berechtigt? Oder gehört die Beschwerde über das Berufsleben bald zum guten Ton?

 

Allgemeiner Unmut steckt an

 

Wer an einem Burn-Out leidet, hat eine schwere Zeit hinter und vor sich und verdient Unterstützung. Doch die Beschwerden über die Arbeit häufen sich. Dabei ist sie in den meisten Fällen selbst gewählt. Der Beruf gibt Struktur und kommt dem Bedürfnis nach sozialer Gemeinschaft nach. Außerdem tut es gut, gebraucht zu werden. Häufig ist der Spaß an der Arbeit eine reine Einstellungssache. Tatsächlich hat das Wohlbefinden, welches sich bei einer Tätigkeit ergibt, großen Einfluss auf die allgemeine Stimmung. Deshalb ist es sinnvoll, sich Aspekte im Arbeitstag zu suchen, die Freude versprechen. Oftmals ist es das soziale Miteinander, bei dem es hapert. Wenn die Kollegin nicht zurückgrüßt, ploppt schnell der Gedanke auf, dass das einen persönlichen Hintergrund haben muss. Doch negative Gedanken entziehen dem Körper die Kraft und Freude. Weniger Spekulationen helfen beim inneren Gleichgewicht.

 

Selbststrukturierung hilft

 

Ein erfüllter Berufstag bedeutet auch, nichts Unerledigtes auf dem Schreibtisch liegen gelassen zu haben. Das passiert aber schnell, da eine Ablenkung – vor allem von unangenehmen Aufgaben – gern willkommen ist. Deshalb sollte beim Arbeitsklima darauf geachtet werden, dass ein konzentriertes Arbeiten ohne unwichtige Ablenkungen möglich ist. Dazu gehören auch Besprechungen. Ein Ausschalten der Telefone ändert sofort die Einstellung im Meeting. Wer selbst Anfang und Ende von Besprechungen oder Telefonaten festlegt, strukturiert sich selbst. Das führt ebenfalls zu mehr Zufriedenheit. Hilfreich ist auch ein Besinnen auf die eigenen Stärken. Diese sollten sich im Team oder bei abendlichen Reflektionen vor Augen geführt werden.

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