Frankfurter Buchmesse: Gastland Brasilien vertreten

Bild Buchmesse 2013Rund 276.000 Besucher tummelten sich am zweiten Oktoberwochenende in Frankfurt am Main. Dort fand wie in jedem Jahr zu dieser Zeit die weltweit größte Büchermesse statt. Das diesjährige Gastland Brasilien war mit mehr als 90 Autoren vertreten.

 

Materieller Einsatz lohnt sich für Brasilien

 

Letztes Jahr war es die Trilogie „Shades of Grey“, die zahlreiche Besucher anlockte. Auf solch einen Titel mussten die rund 7100 Aussteller aus 100 Ländern 2013 verzichten. Doch auch wenn die Besucherzahl ein leichtes Minus verzeichnete, sind die großen Publikumsverlage mit den Messetagen sehr zufrieden. Vor allem für das diesjährige Gastland Brasilien haben sich die sechs Millionen investierten Euro gelohnt. Innerhalb der letzten drei Jahre sind die Erlöse durch Buchlizenzen um fast 150 Prozent gestiegen. Im Vorfeld gab es einige Streitereien wegen der Auswahl der nach Frankfurt eingeladenen Gäste. Vor allem Paulo Coelho, Brasiliens erfolgreichster Autor, hatte den Begriff „Vetternwirtschaft“ ins Spiel gebracht. Im nächsten Jahr möchte er seine Werke nun aber wieder auf der Buchmesse präsentieren.

 

Neue Konzepte für den stationären Buchhandel

 

Wie schon in den letzten Jahren war vor allem die Zukunft des stationären Buchhandels ein großes Thema. Zwar hat sich der rapide Abschwung verlangsamt, doch vor allem globale Konzerne wie Sony und vor allem Amazon sind immer noch eine gewaltige Konkurrenz. Es sind die digitalen Medien, bei denen die Logistiker vorne liegen. Sie setzen die technologischen Standards bei E-Books und E-Readern und entwickeln sich auch bei der Kundenberatung immer weiter. Aus diesem Grund waren auf der Messe auch zahlreiche Start-Up-Unternehmen vertreten. Diese stellten beispielsweise neue Ideen vor, wie digitale Inhalte auch im Buchladen erfolgreich verkauft werden könnten.

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